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Neue Impulse für die pastoralen Angebote

Die Arbeitsgruppen pastorale Prioritäten und diakonische Angebote setzten sich in gemeinsamen Workshops mit den Fragen: „Welche fachlichen Angebote mit pastoralen Schwerpunkten/Inhalten/Verantwortlichkeiten brauchen wir im Kanton Bern? Welche dieser Angebote kann/sollte sinnvollerweise die Landeskirche erbringen? Welche sind eher auf Ebene der Kirchgemeinden/Pfarreien oder Pastoralräume anzusiedeln? Sind Aufgaben und Strukturen der heutigen Fachstellen RKK noch zeitgemäss und bedürfnisgerecht?“ auseinander.

Die Arbeitsgruppe zieht den Schluss, dass der rasche Wandel in der Gesellschaft, die sich verändernden Bedürfnisse der Menschen in den Pastoralräumen und das stetig weniger werdende kirchliche Personal entsprechendes Handeln erfordern. Um die kirchliche Arbeit in den Pastoralräumen zu unterstützen, ist in vielen Bereichen professionelles Wissen gefragt. Aus Sicht der Arbeitsgruppe wären Themen und Projekte wie Impulse für interkulturelle Katechese, weiträumige kirchenmusikalische Aktivitäten, neue Ansätze für die Tourismusseelsorge, Aufgaben im Flüchtlingsbereich, Mehr-Generationen-Projekte oder spirituelle und ökumenische Angebote gezielter zu begleiten und unterstützen.

Um entsprechende Impulse an die Basis zu bringen, schlägt die Arbeitsgruppe jedoch nicht das Schaffen neuer Fachstellen vor, sondern flexible Instrumente, mittels denen zeitnah und bedürfnisgerecht auf konkrete Bedürfnisse und Nachfragen reagiert werden kann. Ein möglicher Ansatz könnte das Schaffen eines Pools von Fachleuten in Zusammenarbeit mit dem Bischofsvikariat St. Verena. Diese könnten in unterschiedlichen Projekten Wissen vermitteln und Support leisten, so dass aktuelle Themen professionell bearbeitet werden und Begleitungen für bestimmte Projekte vorhanden wären. Sei dies für die kommenden Jahre eine Möglichkeit oder bloss eine Vision – die Arbeitsgruppe hat sich vom Gedanken leiten lassen, dass die Zukunft stets … heute beginnt!

Die Arbeitsgruppe Diakonie hat sich aufgrund personeller Veränderungen erst zu zwei Sitzungen getroffen. Sie vertieft in den kommenden Monaten in ihr Thema und mögliche Handlungsoptionen und präsentiert die Ergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt.
Zu Wort gemeldet hat sich hingegen die Arbeitsgruppe Missionen. Sie äusserte sich kritisch zum Entwurf der neuen Kirchenverfassung. Aus Sicht der Arbeitsgruppe wird den Anderssprachigen zu wenig Gewicht beigemessen, weshalb sie Anträge zur Überarbeitung einiger Punkte stellt.
Aus der Arbeitsgruppe Kommunikation wurden drei Untergruppen gebildet. Diese gehen die Themen Konvergenz (Austausch), Digitalisierung und Kompetenzen (Professionalisierung, Aussenredaktionen) vertieft an. Sie arbeiten daran, neue Formen der Zusammenarbeit der Medienstellen zu definieren. Schon heute zeichnet sich ab, dass diese in Zukunft vernetzter zusammenarbeiten.

30. August 2017
erstellt von Landeskirche