Newsdetails

Die ersten Mosaiksteine sind gelegt...

Ein bisschen erinnert die Tätigkeit der Arbeitsgruppen im Strukturprojekt dem Legen eines Mosaiks! Das Endergebnis, also sozusagen das Bild ist vorgegeben, eine Landeskirche mit klaren Strukturen, Grundlagen und Prozessen im Dienst der Kirchgemeinden; der Weg dazu jedoch noch offen. Es geht nun darum, jedes noch so kleine einzelne Steinchen zu prüfen, zu klassifizieren und der richtigen Stelle zuzuordnen. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass einzelne Elemente nicht mehr ins Gesamtbild passen.

Erste Linien und Grundzüge zeichnen sich ab

Die Arbeitsgruppe Struktur hat nach mehreren Sitzungen erste Vorentscheide gefällt zum Synodalrat und zur Synode: Unter anderem soll der Synodalrat auf 7 Personen vergrössert werden (ungerade Zahl). Die Grösse der Synode und die Regionalversammlungen werden beibehalten. Neu soll die Synode über die parlamentarischen Instrumente (Motion, Postulat etc.) verfügen und eine Geschäftsprüfungskommission geschaffen werden. Für eine bessere Gewichtung der Missionen wird die Schaffung einer parlamentarischen Kommission vorgeschlagen, die Antragsrecht an die Synode hat. Ein erster Entwurf der neuen Kirchenverfassung ist ausgearbeitet, weitere Entscheide der Arbeitsgruppen können noch einfliessen. Die bereinigte Version wird den Kirchgemeinden im November zur Vernehmlassung vorgelegt.

Ein neues Personalreglement für alle?

Die Arbeit der AG Personal ist ebenfalls fortgeschritten, die Grundzüge des neuen Personalreglements stehen. Eine zu klärende Frage ist, ob das das Reglement für alle Angestellten innerhalb der Kath. Kirche im Kanton Bern (also auch der Kirchgemeinden) gültig sein soll oder nur für die Geistlichen, die vom Kanton übernommen werden und das Personal der Landeskirche oder für alle Geistlichen und das Personal der Landeskirche? Weiter wird geklärt, ob die Landeskirche künftig Dienstleistungen für die Kirchgemeinden rund um das Personalwesen anbieten soll. Diese ersten Ergebnisse werden nun der Begleitgruppe und dem Synodalrat unterbreitet.

15. Mai 2017
erstellt von Landeskirche